Gehäuse- und Bandaufarbeitung für hochwertige Uhren

Kratzer, Gebrauchsspuren oder beschädigte Oberflächen? In unserer Meisterwerkstatt in Overath arbeiten wir Gehäuse und Metallarmbänder hochwertiger Uhren fachgerecht auf.

Mit professionellen Polier-, Schleif- und Schweißverfahren stellen wir die ursprüngliche Oberflächenstruktur so weit wie technisch möglich wieder her. Dabei achten wir besonders auf den Erhalt der Gehäuseform und der charakteristischen Schliffbilder.

Die Uhrmacherei Boxberg ist auf die Revision und Reparatur hochwertiger Armbanduhren spezialisiert und der richtige Partner zur Wartung Ihrer ROLEX Uhr.
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PRÄZISION & HANDWERK

Was ist eine professionelle Gehäuse- und Bandaufarbeitung?

Im Laufe der Jahre hinterlässt das tägliche Tragen einer Armbanduhr Spuren. Kratzer, kleine Dellen und abgenutzte Oberflächen verändern das Erscheinungsbild von Gehäuse und Metallarmband.

Bei einer professionellen Gehäuse- und Bandaufarbeitung geht es um weit mehr als das einfache Polieren einer Uhr. Je nach Material, Zustand und ursprünglicher Oberflächenbearbeitung kommen unterschiedliche handwerkliche Verfahren zum Einsatz. Dazu gehören das Schleifen, Polieren, Satinieren, Strahlen und Lapidieren sowie bei geeigneten Beschädigungen das PUK-Schweißen.



Entscheidend ist dabei der Erhalt der ursprünglichen Gehäuseform.


Scharfe Kanten, definierte Übergänge zwischen polierten und satinierten Flächen sowie charakteristische Schliffbilder sollen möglichst originalgetreu erhalten oder wiederhergestellt werden.

In unserer Meisterwerkstatt prüfen wir deshalb zunächst den Zustand und die Beschaffenheit der einzelnen Bauteile. Auf dieser Grundlage entscheiden wir, welche Bearbeitung technisch sinnvoll ist und welche Ergebnisse sich erzielen lassen.

Nicht jede Gebrauchsspur muss vollständig entfernt werden. Insbesondere bei älteren oder sammelwürdigen Uhren kann der Erhalt der Originalsubstanz wichtiger sein als eine möglichst makellose Oberfläche.

Uhrengehäuse aus Edelstahl mit satinierten Oberflächen und polierten Gehäusekanten und Sonnenschliff
Ausgebautes Edelstahlgehäuse einer Armbanduhr vor der professionellen Aufarbeitung
Zerlegter OMEGA-Gehäuseboden mit Gebrauchsspuren vor der Aufarbeitung
Punkt 3 – Kratzer und Beschädigungen	Nahaufnahme einer beschädigten Gehäusekante mit tiefen Kratzern und Kerben
Punkt 3 – Slider Ingersoll, vorher	Ingersoll-Armbanduhr mit rechteckigem Gehäuse vor der Gehäuseaufarbeitung
Punkt 3 – Slider Ingersoll, nachher	Ingersoll-Armbanduhr mit aufgearbeitetem, hochglanzpoliertem Gehäuse
Punkt 3 – Slider Tissot, vorher	Tissot-Armbanduhr mit Gebrauchsspuren am Edelstahlgehäuse vor der Aufarbeitung
Punkt 3 – Slider Tissot, nachher	Tissot-Armbanduhr mit professionell aufgearbeitetem Edelstahlgehäuse
Punkt 4 – Polieren	Hochglanzpolierte Gehäusekante einer Armbanduhr nach fachgerechter Politur
Punkt 5 – Satinieren	Satiniertes Edelstahlgehäuse mit präzisem Übergang zu einer hochglanzpolierten Fläche

SORGFALT VOR DER AUFARBEITUNG

Begutachtung und Vorbereitung der Gehäuseaufarbeitung

Bevor wir mit der Aufarbeitung beginnen, untersuchen wir das Uhrengehäuse und gegebenenfalls das Metallarmband auf Gebrauchsspuren, Beschädigungen und bereits durchgeführte Bearbeitungen. Dabei beurteilen wir nicht nur die sichtbaren Kratzer und Macken, sondern auch die ursprüngliche Gehäusegeometrie und den Zustand der Oberflächen.



Material und Oberflächenbeschaffenheit

Edelstahl, Gold, Titan und andere Gehäusematerialien stellen unterschiedliche Anforderungen an die Bearbeitung. Ebenso berücksichtigen wir, ob die Oberflächen ursprünglich poliert, satiniert, gestrahlt oder mit einem speziellen Schliff versehen wurden.


Erhalt von Kanten und Gehäuseformen

Besonderes Augenmerk legen wir auf scharfe Gehäusekanten, Fasen und die Übergänge zwischen verschiedenen Oberflächen. Gerade bei hochwertigen Uhren sind diese Details entscheidend für das charakteristische Erscheinungsbild. Bereits mehrfach aufgearbeitete Gehäuse erfordern besondere Vorsicht, da möglicherweise schon Material abgetragen wurde.


Vorbereitung der Bauteile

Vor jeder Gehäuseaufarbeitung wird die Uhr ausgeschalt und das Gehäuse vollständig in seine demontierbaren Bestandteile zerlegt. Das Uhrwerk wird einschließlich Zifferblatt und Zeigern aus dem Gehäuse entnommen. Auch das Metallarmband wird vom Gehäuse getrennt und bei Bedarf weiter zerlegt.

Dadurch können wir die einzelnen Bauteile gezielt bearbeiten und gleichzeitig empfindliche Komponenten vor Schleifstaub, Poliermitteln und mechanischen Belastungen schützen.

Erst nach dieser Beurteilung legen wir fest, welche Bearbeitungsverfahren sinnvoll sind und welche Gebrauchsspuren sich unter möglichst geringem Materialabtrag entfernen oder reduzieren lassen.

KRATZER & BESCHÄDIGUNGEN

Kratzer und Beschädigungen am Uhrengehäuse entfernen

Im Laufe der Jahre entstehen an Uhrengehäusen und Metallarmbändern unterschiedlich starke Gebrauchsspuren. Neben feinen Oberflächenkratzern können auch tiefere Kratzer, Druckstellen und kleinere Dellen auftreten.

Welche Beschädigungen sich entfernen lassen, hängt insbesondere vom Material, der Tiefe der Beschädigung und der ursprünglichen Oberflächenbearbeitung ab.


Oberflächliche Kratzer und Gebrauchsspuren

Leichte Kratzer und typische Tragespuren lassen sich häufig durch fachgerechtes Schleifen, Polieren oder Satinieren entfernen. Dabei achten wir darauf, die ursprüngliche Oberflächenstruktur möglichst originalgetreu wiederherzustellen.


Tiefe Kratzer und Beschädigungen

Bei tieferen Kratzern, Kerben oder Dellen ist eine vollständige Entfernung durch einfaches Schleifen nicht immer sinnvoll. Dafür müsste unter Umständen zu viel Material abgetragen werden, wodurch sich die ursprüngliche Gehäuseform verändern könnte.

In geeigneten Fällen können solche Beschädigungen durch einen gezielten Materialauftrag mittels PUK-Schweißen ausgeglichen werden. Anschließend wird die betreffende Stelle mechanisch bearbeitet und an die ursprüngliche Oberflächenstruktur angepasst.



Nicht jede Beschädigung sollte vollständig entfernt werden

Eine hochwertige Gehäuseaufarbeitung bedeutet nicht, möglichst viel Material abzutragen. Insbesondere scharfe Kanten, Fasen und charakteristische Gehäusekonturen sollen erhalten bleiben.

Deshalb entscheiden wir bei jeder Uhr individuell, welche Gebrauchsspuren sich fachgerecht beseitigen lassen und bei welchen Beschädigungen eine zurückhaltende Bearbeitung die bessere Lösung ist.

Nahaufnahme einer beschädigten Gehäusekante mit tiefen Kratzern und Kerben

Gehäuseaufarbeitung im Vorher-Nachher-Vergleich


Sehen Sie selbst, welche Veränderungen durch eine professionelle Gehäuseaufarbeitung möglich sind. Bewegen Sie den Schieberegler, um den Zustand der Uhr vor und nach der Bearbeitung zu vergleichen.

Armbanduhr mit rechteckigem Gehäuse vor der Gehäuseaufarbeitung
Armbanduhr mit aufgearbeitetem, hochglanzpoliertem Gehäuse
Armbanduhr mit Gebrauchsspuren am Edelstahlgehäuse vor der Aufarbeitung
Tissot-Armbanduhr mit professionell aufgearbeitetem Edelstahlgehäuse

POLIEREN & HOCHGLANZFLÄCHEN

Polieren von Uhrengehäusen und Metallarmbändern

Hochglanzpolierte Oberflächen gehören bei vielen hochwertigen Armbanduhren zum ursprünglichen Erscheinungsbild. Durch das tägliche Tragen entstehen jedoch feine Kratzer, matte Stellen und andere Gebrauchsspuren, die den Glanz der Oberfläche beeinträchtigen.

Mit einer fachgerechten Politur lassen sich diese Spuren häufig entfernen und die ursprüngliche Oberflächenqualität wiederherstellen. Dabei kommt es nicht allein auf den Glanz an, sondern vor allem auf eine kontrollierte und materialschonende Bearbeitung.


Vorbereitung der Oberflächen

Je nach Zustand der Bauteile kann es erforderlich sein, vorhandene Kratzer zunächst durch abgestimmte Schleifverfahren zu reduzieren. Anschließend werden die Flächen mit geeigneten Poliermitteln und Werkzeugen schrittweise bis zum gewünschten Hochglanz bearbeitet.


Kontrollierter Materialabtrag

Bei jeder Politur wird eine geringe Menge Material abgetragen. Deshalb achten wir besonders darauf, den Materialabtrag so gering wie möglich zu halten. Zu intensives oder unsachgemäßes Polieren kann scharfe Gehäusekanten abrunden, Konturen verändern und die ursprüngliche Form dauerhaft beeinträchtigen.


Saubere Übergänge zwischen unterschiedlichen Oberflächen

Viele Uhrengehäuse besitzen sowohl hochglanzpolierte als auch satinierte oder geschliffene Flächen. Diese unterschiedlichen Oberflächen müssen bei der Bearbeitung klar voneinander getrennt bleiben.

Besonders an Gehäusekanten, Fasen und Bandanstößen ist deshalb präzises Arbeiten erforderlich, damit die charakteristischen Übergänge und Konturen erhalten bleiben.


Unser Anspruch ist nicht möglichst viel Glanz, sondern eine fachgerechte Politur unter Erhalt der ursprünglichen Gehäusegeometrie.

Hochglanzpolierte Gehäusekante einer Armbanduhr nach fachgerechter Politur
Satiniertes Edelstahlgehäuse mit präzisem Übergang zu einer hochglanzpolierten Fläche

SATINIEREN & BÜRSTENSCHLIFF

Satinieren und Bürstenschliff von Uhrengehäusen

Neben hochglanzpolierten Flächen besitzen viele hochwertige Uhrengehäuse und Metallarmbänder satinierte oder gebürstete Oberflächen. Diese zeichnen sich durch eine feine, gleichmäßige Struktur aus, die dem Metall ein mattes Erscheinungsbild verleiht.

Durch das tägliche Tragen können Kratzer, glänzende Stellen und ungleichmäßige Oberflächen entstehen. Bei einer fachgerechten Aufarbeitung wird das ursprüngliche Schliffbild möglichst originalgetreu wiederhergestellt.


Unterschiedliche Schliffbilder und Oberflächenstrukturen

Je nach Hersteller und Gehäuseform kommen unterschiedliche Schliffbilder zum Einsatz. Dazu gehören gerade Längs- und Querschliffe ebenso wie kreisförmige oder radial verlaufende Strukturen.

Entscheidend sind dabei die Schliffrichtung, die Feinheit und die Gleichmäßigkeit der Bearbeitung. Bereits kleine Abweichungen können das Erscheinungsbild einer Uhr deutlich verändern.


Wiederherstellung der ursprünglichen Satinierung

Vor der Bearbeitung beurteilen wir die vorhandene Oberflächenstruktur und wählen geeignete Schleifmittel und Werkzeuge aus. Anschließend werden die betreffenden Flächen in der vorgesehenen Richtung bearbeitet, um ein möglichst gleichmäßiges Schliffbild zu erzielen.

Dabei achten wir besonders darauf, die ursprünglichen Gehäusekonturen zu erhalten und unnötigen Materialabtrag zu vermeiden.


Präzise Übergänge zwischen mattierten und polierten Flächen

Viele Uhrengehäuse kombinieren satinierte Oberflächen mit hochglanzpolierten Fasen, Kanten oder seitlichen Gehäuseflächen.

Die Übergänge zwischen diesen unterschiedlichen Oberflächen müssen klar definiert bleiben. Eine unsachgemäße Bearbeitung kann dazu führen, dass Schliffbilder ineinanderlaufen oder ursprünglich scharfe Kanten abgerundet werden.

Um dies zu vermeiden, kleben wir die jeweils angrenzenden Flächen mit einem speziellen, hochhitzebeständigen Klebeband sorgfältig ab. So schützen wir beispielsweise bereits polierte Flächen während des Satinierens und umgekehrt. Dadurch lassen sich die unterschiedlichen Oberflächen gezielt bearbeiten und ihre charakteristischen Übergänge erhalten.


Eine hochwertige Satinierung zeichnet sich nicht nur durch eine gleichmäßige Oberfläche aus, sondern vor allem durch die originalgetreue Ausführung des Schliffbildes und den Erhalt der Gehäusegeometrie.

PRÄZISION DURCH LAPIDIEREN

Lapidieren von Uhrengehäusen – präzise Flächen und scharfe Kanten

Bei vielen hochwertigen Armbanduhren sind exakt definierte Gehäuseflächen, scharfe Kanten und präzise Übergänge ein wesentlicher Bestandteil des ursprünglichen Designs. Um diese Geometrie bei einer Aufarbeitung möglichst originalgetreu wiederherzustellen, setzen wir bei geeigneten Gehäusen das Lapidieren ein.

Im Gegensatz zur Bearbeitung an herkömmlichen Polierscheiben erfolgt das Lapidieren auf einer präzise arbeitenden, rotierenden Schleif- oder Läppscheibe. Dadurch lassen sich insbesondere ebene Flächen kontrolliert bearbeiten und geometrisch klar definierte Übergänge erzielen.


Präzise Bearbeitung ebener Gehäuseflächen

Beim Lapidieren wird die betreffende Gehäusefläche mit geeigneten Schleifmitteln auf einer planen Bearbeitungsscheibe geführt. Auf diese Weise können wir gleichmäßige Oberflächen erzeugen und vorhandene Gebrauchsspuren gezielt reduzieren.

Entscheidend sind dabei die korrekte Ausrichtung des Bauteils, die Wahl des Schleifmittels und ein kontrollierter Materialabtrag.


Erhalt und Wiederherstellung scharfer Gehäusekanten

Ein besonderer Vorteil des Lapidierens liegt in der präzisen Bearbeitung von Flächen, die durch klar definierte Kanten voneinander getrennt sind.

Während unsachgemäßes Polieren solche Kanten abrunden kann, ermöglicht das Lapidieren eine gezielte Bearbeitung der einzelnen Flächen. Voraussetzung ist allerdings, dass die ursprüngliche Gehäusegeometrie und die vorhandene Materialsubstanz eine entsprechende Bearbeitung zulassen.


Unterschiedliche Schliffbilder

Neben ebenen Schliffflächen lassen sich mit geeigneten Verfahren und entsprechender Ausstattung auch charakteristische Oberflächenstrukturen erzeugen. Dazu gehört insbesondere der sogenannte Sonnenschliff, bei dem feine Schleiflinien strahlenförmig von einem gemeinsamen Mittelpunkt nach außen verlaufen.

Diese aufwendige Oberflächenbearbeitung findet sich bei verschiedenen hochwertigen Uhrengehäusen und verleiht den betreffenden Flächen je nach Lichteinfall ein charakteristisches Erscheinungsbild.

Die fachgerechte Wiederherstellung eines Sonnenschliffs erfordert eine präzise Führung des Werkstücks und eine gleichmäßige Ausführung der radial verlaufenden Schleiflinien.


Welche Bearbeitung möglich und sinnvoll ist, hängt stets von der Konstruktion des Gehäuses und der gewünschten Oberflächenstruktur ab.



Beim Lapidieren steht nicht der maximale Materialabtrag im Vordergrund, sondern die präzise Bearbeitung der Flächen unter größtmöglichem Erhalt der ursprünglichen Gehäusegeometrie.


Mehr über das Lapidieren erfahren

Sie möchten wissen, wie beim Lapidieren präzise Gehäuseflächen und charakteristische Kanten entstehen? Auf unserer Seite zum Lapidieren von Uhrengehäusen erfahren Sie mehr über dieses spezielle Bearbeitungsverfahren.

Lapidiermaschine mit rotierender Schleifscheibe zur präzisen Bearbeitung von Uhrengehäusen
Präzise Bearbeitung einer Metallfläche an der Lapidiermaschine
Detailaufnahme der manuellen Gehäusebearbeitung an einer Lapidiermaschine
Uhrmacher beim PUK-Schweißen eines Metallbauteils unter dem Mikroskop
PUK-Mikroschweißgerät mit Mikroskop in der Uhrmacherei Boxberg
Nahaufnahme einer präzisen PUK-Schweißarbeit an einem Metallbauteil

MATERIALAUFTRAG & PRÄZISION

PUK-Schweißen – tiefe Kratzer und Beschädigungen an Uhrengehäusen reparieren

Nicht jede Beschädigung an einem Uhrengehäuse lässt sich durch Schleifen oder Polieren fachgerecht beseitigen. Besonders tiefe Kratzer, Kerben und Dellen können dazu führen, dass bei einer herkömmlichen Aufarbeitung zu viel Material abgetragen werden müsste. Dadurch könnten die ursprünglichen Gehäusekonturen und scharfen Kanten dauerhaft verloren gehen.

Mit dem PUK-Schweißverfahren haben wir die Möglichkeit, bei geeigneten metallischen Gehäusen fehlendes Material gezielt wieder aufzubauen und anschließend die ursprüngliche Gehäuseform möglichst originalgetreu wiederherzustellen.


Gezielter Materialauftrag statt übermäßigem Materialabtrag

Beim PUK-Schweißen handelt es sich um ein präzises Mikroschweißverfahren, bei dem mithilfe kurzer elektrischer Impulse und geeigneten Zusatzmaterials kleinste Bereiche des Metalls aufgeschweißt werden.

Auf diese Weise können wir beispielsweise tiefe Kerben an Gehäusekanten, beschädigte Bandanstöße oder andere örtlich begrenzte Materialverluste bearbeiten, ohne die umliegenden Flächen unnötig abzuschleifen.


Wiederherstellung der ursprünglichen Gehäusegeometrie

Nach dem Schweißvorgang wird das aufgetragene Material schrittweise mechanisch bearbeitet und an die ursprüngliche Gehäuseform angepasst.

Je nach Gehäusekonstruktion kommen dabei Schleif-, Polier-, Satinier- oder Lapidierverfahren zum Einsatz. Ziel ist es, beschädigte Konturen, Fasen und Übergänge möglichst originalgetreu wiederherzustellen.


Grenzen des PUK-Schweißens

Nicht jedes Gehäusematerial und nicht jede Beschädigung eignet sich für dieses Verfahren. Entscheidend sind unter anderem die Materialzusammensetzung, die Zugänglichkeit der beschädigten Stelle und der Zustand des Bauteils.

Deshalb prüfen wir vor jeder Bearbeitung, ob ein Materialauftrag technisch sinnvoll ist und sich die Beschädigung mit einem vertretbaren Aufwand fachgerecht beheben lässt.


Durch das gezielte Auftragen von Material können wir bei geeigneten Beschädigungen wertvolle Gehäusesubstanz erhalten, anstatt sie durch übermäßiges Schleifen abzutragen.


Mehr über das PUK-Schweißen erfahren

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten dieses speziellen Mikroschweißverfahrens erfahren? Auf unserer Seite zum PUK-Schweißen von Uhrengehäusen erklären wir das Verfahren und seine Einsatzmöglichkeiten ausführlicher.

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