Über uns - Die Geschichte der Uhrmacherei Boxberg

Seit 1994 stehen wir für hochwertige Uhrenreparaturen, traditionelle Handwerkskunst und moderne Uhrmachertechnik. Lernen Sie unser Familienunternehmen kennen.

321.000+

erfasste Aufträge seit Gründung

10.000+

Aufträge jährlich

20

Mitarbeiter

32

Jahre auf dem Markt

FAMILIENUNTERNEHMEN

Unsere Leidenschaft für Uhren

Die Uhrmacherei Boxberg ist ein familiengeführter Meisterbetrieb, in dem sich seit 1994 alles um die Reparatur, Wartung und Restaurierung von Uhren dreht. Was mein Vater Heinz Boxberg damals in einer kleinen Werkstatt in Engelskirchen begann, hat sich über die Jahre zu einer spezialisierten Fachwerkstatt mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern entwickelt.


Heute führe ich das Unternehmen als Uhrmachermeister und Betriebswirt in zweiter Generation. Zusammen mit unseren erfahrenen Uhrmachern, qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden verbinden wir traditionelles Uhrmacherhandwerk mit moderner Technik und den hohen Anforderungen, die hochwertige Zeitmesser an uns stellen.



Dabei ist uns eines besonders wichtig: Jede Uhr verdient eine fachgerechte Behandlung – unabhängig davon, ob es sich um eine moderne Luxusuhr, ein langjähriges Erbstück oder eine historische Großuhr handelt. Unser Anspruch ist es, Werte zu erhalten, zuverlässige Arbeit zu leisten und unseren Kunden mit Fachwissen und persönlichem Service zur Seite zu stehen.

Ina und Timo Boxberg

Familiengeführt

Mit Herz und Leidenschaft



Meisterbetrieb

Seit 1994



Erfahrung

Fast 20 Mitarbeiter



Qualität

Für Ihre Uhr und ihren Wert

Unsere Meilensteine

Gründung

1994

Uhrmachermeister Heinz Boxberg gründet die Uhrmacherei Boxberg in Engelskirchen. In einem kleinen Kellerraum beginnt die Geschichte unseres Familienunternehmens.

Die nächste Generation

2003

Timo Boxberg steigt in das Familienunternehmen ein und übernimmt nach seiner kaufmännischen Ausbildung die kaufmännische Leitung.

Der Meistertitel

2013

Nach seiner Ausbildung zum Uhrmacher und dem Abschluss als Betriebswirt legt Timo Boxberg erfolgreich die Meisterprüfung im Uhrmacherhandwerk ab.

Der Generationenwechsel

2014

Timo Boxberg übernimmt den elterlichen Betrieb und führt die Uhrmacherei in zweiter Generation weiter.

Unser Unternehmen heute

Heute

Mit fast 20 Mitarbeitern, zahlreichen Herstellerzertifizierungen und moderner Werkstatttechnik betreuen wir Privatkunden und Fachhändler in ganz Deutschland.

TRADITION

Unsere Geschichte – von 1994 bis heute


Die Anfänge – Heinz Boxbergs Weg zum Uhrmachermeister

Die Geschichte der Uhrmacherei Boxberg beginnt lange vor ihrer eigentlichen Gründung im Jahr 1994.

Heinz Boxberg wurde 1951 geboren und absolvierte seine Ausbildung zum Uhrmacher bei der Firma Alfons Fabritius in Engelskirchen. Dort legte er 1969 seine Gesellenprüfung im Uhrmacherhandwerk ab. Im Jahr 1982 folgte die Meisterprüfung in Hildesheim.

Wertvolle Berufserfahrung sammelte er unter anderem bei der Firma Montana in Köln, wo er mehrere Jahre in der Uhrenservicewerkstatt für die Marken Mido und Alpina tätig war. Anschließend wechselte er zunächst die Branche und arbeitete unter anderem im Außendienst bei der Firma Telefonbau & Normalzeit sowie bei einer Werkzeugschleiferei in Lindlar.


1994 – Die Gründung im eigenen Keller

Nach einigen Jahren zog es Heinz Boxberg wieder zurück zu seinen beruflichen Wurzeln. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Ulrike wagte er 1994 den Schritt in die Selbstständigkeit.

In einem kleinen Kellerraum eines Wohnhauses in Engelskirchen entstand die Uhrmacherei Boxberg. Die Geschäftsidee war, einen spezialisierten Reparaturservice für Uhren unterschiedlichster Größen, Marken und Qualitäten anzubieten.

Bereits zu Beginn gehörten zehn Juweliere und Goldschmiede aus der näheren Umgebung und dem Kölner Raum zum festen Kundenstamm. Einmal wöchentlich besuchte Heinz Boxberg diese persönlich, holte reparaturbedürftige Uhren ab und lieferte die fertiggestellten Reparaturen wieder aus.

Dieser persönliche Kontakt und die zuverlässige Zusammenarbeit mit dem Fachhandel prägten das Unternehmen von Anfang an.


Wachstum und die ersten Umzüge

Die Nachfrage nach den Reparaturleistungen entwickelte sich schnell. Schon nach kurzer Zeit war das Arbeitsaufkommen so groß, dass die erste Uhrmacherin eingestellt wurde.

Bald reichte auch der Platz im Keller nicht mehr aus und der erste Umzug wurde notwendig. Im Laufe der folgenden Jahre wechselte die Uhrmacherei Boxberg noch dreimal ihre Räumlichkeiten, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und die Werkstattabläufe weiter zu verbessern.

Aus dem kleinen Betrieb entwickelte sich Schritt für Schritt eine Fachwerkstatt mit mehreren Mitarbeitern und einem stetig wachsenden Kundenstamm.

Auch die Zusammenarbeit mit Juwelieren, Goldschmieden und Uhrenfachgeschäften wurde kontinuierlich ausgebaut. Aus den ursprünglich zehn Geschäftskunden wurden im Laufe der Jahre mehr als 200 Fachgeschäfte im Großraum Nordrhein-Westfalen. Die persönliche Abholung und Auslieferung der Uhren blieb dabei lange Zeit ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens.


2003 – Die zweite Generation steigt ein

Im Jahr 2003 begann mit dem Einstieg von Timo Boxberg ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte.

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann übernahm er die kaufmännische Leitung des Familienbetriebs. Parallel absolvierte er in der eigenen Werkstatt eine Ausbildung zum Uhrmacher, um neben den kaufmännischen Aufgaben auch das Handwerk und die technischen Anforderungen der Branche von Grund auf kennenzulernen.

Anschließend bildete er sich weiter und schloss im Sommer 2008 seine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt erfolgreich ab.

Im Jahr 2012 fiel die Entscheidung, zusätzlich die Meisterprüfung im Uhrmacherhandwerk abzulegen. Neben der persönlichen fachlichen Weiterentwicklung spielte dabei auch die Zukunft des Unternehmens eine wichtige Rolle. Für zahlreiche Herstellerzertifizierungen ist die Qualifikation als Uhrmachermeister eine wesentliche Voraussetzung. Gleichzeitig waren qualifizierte Uhrmacher und insbesondere Uhrmachermeister auf dem Arbeitsmarkt nur schwer zu finden.

Im August 2013 legte Timo Boxberg seine Meisterprüfung in Münster erfolgreich ab.


2014 – Der Generationenwechsel

Anfang 2014 übernahm Timo Boxberg offiziell den elterlichen Betrieb und führt die Uhrmacherei Boxberg seitdem in zweiter Generation.

Gemeinsam mit seiner Frau Ina und dem gesamten Team entwickelt er das Unternehmen kontinuierlich weiter. Neben dem traditionellen Uhrmacherhandwerk spielen moderne Werkstatttechnik, regelmäßige Weiterbildungen und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Uhrenherstellern eine wichtige Rolle.

Dabei ist die ursprüngliche Geschäftsidee bis heute erhalten geblieben: Uhren fachgerecht zu reparieren, zu warten und möglichst langfristig zu erhalten.


Engagement für das Uhrmacherhandwerk – über Generationen hinweg

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagierte sich bereits Heinz Boxberg über viele Jahre ehrenamtlich für das Uhrmacherhandwerk.

Als stellvertretender Obermeister der Innung für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik in Nordrhein-Westfalen sowie als Mitglied des Fachausschusses für Wirtschaft und Technik im Zentralverband setzte er sich insbesondere für die Ausbildung junger Uhrmacher und die Ersatzteilversorgung unabhängiger Fachwerkstätten ein. Dem Fachausschuss gehörte er bis Oktober 2018 an.

Auch Timo Boxberg engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Handwerk. Bereits 2011 wurde er Vorstandsmitglied der Handwerksjunioren der Handwerkskammer zu Köln.

Seit 2014 ist er außerdem in der Innungs- und Verbandsarbeit aktiv. Im Januar 2015 wurde er Mitglied im Prüfungsausschuss für das Uhrmacherhandwerk in Nordrhein-Westfalen, dessen Vorsitz er von 2018 bis 2022 innehatte.

Im September 2018 wurde er in den Vorstand des Verbandes für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik Nordrhein-Westfalen gewählt, für den er bereits zuvor als Delegierter auf Bundesebene tätig war.

Im Oktober 2018 folgte die Wahl zum Vizepräsidenten des Zentralverbandes für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, dem Bundesinnungsverband des deutschen Uhrmacherhandwerks.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen im September 2026 wurde Timo Boxberg erneut zum Vizepräsidenten gewählt. Zusätzlich übernahm er den Vorsitz des Ausschusses für Wirtschaft und Technik.

Damit führt er auch das ehrenamtliche Engagement seines Vaters fort, der selbst viele Jahre diesem Fachausschuss angehörte. Zu den wichtigen Themen gehören insbesondere die wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen des Uhrmacherhandwerks, die Ausbildung des Nachwuchses und der Zugang unabhängiger Uhrmacher zu Ersatzteilen und technischen Informationen.


Die Uhrmacherei Boxberg heute

Aus der kleinen Werkstatt im Keller eines Wohnhauses ist ein spezialisierter Meisterbetrieb mit rund 20 Mitarbeitern am heutigen Standort in Overath-Vilkerath geworden.

Unsere Uhrmacher und Fachkräfte kümmern sich um die Reparatur, Wartung und Restaurierung unterschiedlichster Zeitmesser – von modernen Armbanduhren und hochwertigen Luxusuhren über historische Taschenuhren bis hin zu Wand- und Standuhren.

Neben Privatkunden betreuen wir zahlreiche Juweliere, Goldschmiede, Uhrenfachgeschäfte und Unternehmen aus ganz Deutschland. Mehrere Tausend Reparaturaufträge werden jährlich in unserer Werkstatt bearbeitet.

Moderne Prüf- und Werkstatttechnik, regelmäßige Herstellerschulungen und zahlreiche Zertifizierungen bilden dabei die Grundlage unserer täglichen Arbeit.

Auch die Ausbildung junger Uhrmacher gehört weiterhin zu unserem Selbstverständnis. Denn wir möchten nicht nur Uhren für kommende Generationen erhalten, sondern auch das Wissen und die handwerklichen Fähigkeiten, die dafür notwendig sind, weitergeben.

Was 1994 mit einer Idee, viel handwerklichem Können und einem kleinen Kellerraum begann, ist bis heute ein Familienunternehmen geblieben, in dem sich alles um die Leidenschaft für Uhren dreht.

QUALIFIKATION & ENGAGEMENT

Meisterbrief und Verantwortung

Der Meisterbrief ist für mich weit mehr als eine Urkunde an der Wand. Er steht für fachliches Können, Erfahrung und die Verantwortung, die wir als Uhrmacher gegenüber unseren Kunden und ihren Uhren tragen.


Gerade bei hochwertigen und oft auch emotional wertvollen Zeitmessern kommt es auf fundiertes Fachwissen, sorgfältige Arbeit und die richtigen Entscheidungen an. Nicht jede Uhr lässt sich nach dem gleichen Schema reparieren. Manchmal braucht es besondere Lösungen, viel Erfahrung und auch die Bereitschaft, sich mit neuen technischen Herausforderungen auseinanderzusetzen.



Als Uhrmachermeister sehe ich es außerdem als meine Aufgabe, unser Wissen weiterzugeben, junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern und dafür zu sorgen, dass das Uhrmacherhandwerk auch in Zukunft Bestand hat.

Timo Boxberg
Uhrmacher Meisterbrief Timo Boxberg

UNSER UNTERNEHMEN

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